© Bernd Weisbrod, Ingelheim

Die Kampagne – DIe Sustainable Development goals

Unsere Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen insgesamt 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Angestrebt wird, bis 2030 eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Welt zu schaffen. Unsere Kampagne leistet zusammen mit dem Engagement der Schulen dazu einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit unseren lokalen Projektpartnern setzen wir uns insbesondere für folgende vier Ziele ein:

Die Sustainable Development Goals

  • Bildung und Gesundheit ermöglichen
  • Hunger beenden und Ernährung sichern
  • Klima und Ressourcen schützen
  • Soziale Gerechtigkeit erreichen

Wir möchten für die Kinder und Familien in unseren Projekten gesunde und stabile Lebensbedingungen schaffen. Daher rücken wir in jedem Kampagnenjahr abwechselnd eines dieser Ziele in den Vordergrund.

Zu den Sustainable Development Goals
1 Keine Armut

SDG 1

Armut in jeder Form und überall beenden

Armut ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Ihre Folgen wirken sich auf unsere gesamte, politisch und wirtschaftlich eng verflochtene Welt aus. Armut betrifft dadurch nicht nur bestimmte Länder und Regionen, sondern uns alle.

Die Umsetzung der SDGs in unseren Projekten

Kinderfamilien

© Matias Björn, Mainz

Kinderfamilien

Ruanda, Westprovinz, Distrikte Nyamasheke und Rusizi
1 Keine Armut 2 Kein Hunger 3 Gesundheit und Wohlergehen 4 Hochwertige Bildung 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen 10 Weniger Ungleichheiten 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Die Stiftung Tagwerk unterstützt in Ruanda Kinderfamilien, dies sind Geschwister, die ohne Eltern aufwachsen müssen. Das älteste Kind trägt die Verantwortung für die jüngeren Geschwister und übernimmt die Rolle der Eltern. Die Stiftung Tagwerk ermöglicht den Kindern den Schulbesuch und übernimmt die Kosten für die Krankenversicherung der Familienmitglieder. Zudem erhalten sie je nach Bedarf individuelle Unterstützung im Alltag. Dazu gehören unter anderem psychologische Betreuung und landwirtschaftliche Beratung. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen für ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben zu rüsten.
Frauenkooperativen

© Lea Korossy, Mainz

Frauenkooperativen

Ruanda, Südprovinz, Distrikt Huye
1 Keine Armut 2 Kein Hunger 3 Gesundheit und Wohlergehen 4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 10 Weniger Ungleichheiten 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Alleinerziehende Mütter und Witwen sowie ihre Kinder haben es in der ruandischen Gesellschaft häufig besonders schwer. Die Stiftung Tagwerk unterstützt deshalb zwei Frauenkooperativen, in denen die Frauen mit der Herstellung von Ziegelsteinen und dem Betreiben einer Fischzucht ein eigenes Einkommen erwirtschaften. Dadurch können die Mütter nicht nur ihre Familien ernähren, sondern ihren Kindern auch den Schulbesuch ermöglichen.
IMANZI Education Campus

© Matias Björn, Mainz

IMANZI Education Campus

Ruanda, Provinz Kigali, Distrikt Gasabo
1 Keine Armut 2 Kein Hunger 3 Gesundheit und Wohlergehen 4 Hochwertige Bildung 10 Weniger Ungleichheiten
Durch die Kampagne konnten der Bau eines Kindergartens und einer Grundschule in einem der aufstrebenden Viertel Kigalis, der Hauptstadt Ruandas, realisiert werden. Der Kindergartenbesuch für Mädchen und Jungen aus Familien mit geringem Einkommen wird in Form eines Stipendiums durch den Kampagnenerlös finanziert. Durch die verlässliche Kinderbetreuung erhalten Eltern die Möglichkeit, einer Ausbildung oder Erwerbstätigkeit nachzugehen.
YEWE-Theaterclub

© Matias Björn, Mainz

YEWE-Theaterclub

Ruanda, Westprovinz, Distrikte Nyamasheke und Rusizi
5 Geschlechtergleichheit 3 Gesundheit und Wohlergehen
Die Stiftung Tagwerk fördert in Ruanda die Einrichtung von pädagogischen Theaterclubs an weiterführenden Schulen. In den YEWE-Clubs analysieren Schüler:innen Probleme, die in ihrem Alltag auftreten, und arbeiten diese theaterpädagogisch auf. Häufig geht es um soziale Tabu-Themen wie ungewollte Schwangerschaften, Drogenmissbrauch und Schulabbruch. Die YEWE-Clubs bieten einen geschützten Raum, um diese Missstände und ihre Hintergründe zu besprechen und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Prävention.
Schulbauprogramm Ruanda

© Human Help Network e.V., Mainz

Schulbauprogramm Ruanda

Ruanda, Westprovinz, Nordprovinz, Ostprovinz, Südprovinz,
Provinz Kigali,
1 Keine Armut 2 Kein Hunger 4 Hochwertige Bildung 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen 10 Weniger Ungleichheiten
Mit der Errichtung einer Schule in der Nordprovinz Ruandas wurde das Schulbauprogramm 1999 begonnen. Mittlerweile wurden in allen fünf Provinzen des Landes insgesamt 30 Schulen gebaut. Die meisten von ihnen befinden sich in den ländlichen Regionen. Um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, werden diese Schulen regelmäßig unterstützt und die Kosten für die Instandhaltung der Gebäude sowie für Lernmaterialien übernommen.
Don Bosco Jugend- und Ausbildungszentrum Kamuli

© Bernd Weisbrod, Ingelheim

Don Bosco Jugend- und Ausbildungszentrum Kamuli

Uganda, Distrikt Kamuli, Kamuli
1 Keine Armut 4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 10 Weniger Ungleichheiten
In der Kleinstadt Kamuli, Uganda, wird das Don Bosco Jugend-und Ausbildungszentrum unterstützt. Hier können junge Menschen verschiedene Berufe erlernen. Ob Schreinerhandwerk, Kfz-Mechanik, Computertechnik oder Buchhaltung – die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig. Die Bildungsangebote richten sich insbesondere an Mädchen und junge Frauen.
Don Bosco Jugend- und Ausbildungszentrum – Förderprogramm für Mädchen und junge Frauen

© Esther Kronsbein, Duisburg

Don Bosco Jugend- und Ausbildungszentrum – Förderprogramm für Mädchen und junge Frauen

Uganda, Distrikt Kamuli, Kamuli
1 Keine Armut 4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 10 Weniger Ungleichheiten
Das von den Salesianern Don Boscos in der Kleinstadt Kamuli, Uganda, gegründete Jugend- und Ausbildungszentrum bietet Ausbildungen in verschiedenen (Handwerks-)Berufen an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen. Seit 2016 wird dieser Ansatz in Zusammenarbeit mit Human Help Network e.V. durch zusätzliche Initiativen erweitert.
Flüchtlingscamp Palabek

© Human Help Network e.V., Mainz

Flüchtlingscamp Palabek

Uganda, Distrikt Lamwo, Palabek
2 Kein Hunger 4 Hochwertige Bildung
Uganda ist Zufluchtsort für viele Menschen, die vor den Konflikten und Vertreibungen in den Nachbarländern fliehen. In keinem anderen afrikanischen Land suchen so viele Geflüchtete Schutz. Die Versorgung für all diese Menschen sicherzustellen, wird für Uganda immer mehr zur Herausforderung. Im Flüchtlingscamp Palabek nahe der südsudanesischen Grenze unterstützt die Stiftung Tagwerk die Aufrechterhaltung von vier Vorschulkindergärten sowie die Versorgung der Kinder mit Nahrungsmitteln.

Informieren und mitmachen!

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Für Lehrkräfte und Schulen

Sie möchten Bildung für Nachhaltige Entwicklung für Ihre Schüler:innen erfahrbar machen?Möchten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Klasse oder der gesamten Schule für den guten Zweck engagieren? Oder sind Sie bereits angemeldet und möchten mehr über unsere Unterrichtsangebote erfahren?

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Für Schüler:innen und Eltern

Welche Jobs eignen sich, was passiert mit meinem Lohn und wofür engagiere ich mich ganz konkret? Und welche Promis unterstützen die Stiftung  Tagwerk?
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Für Jobpartner:innen

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